VISITENKARTEN-DESIGN. THEORIE.
Warum brauchen Sie überhaupt Visitenkarten?
Bei manchen Unternehmern hat man das Gefühl, Visitenkarten sind
unwichtig. Da wird eine Vorlage aus dem Netz gesaugt. Da verwendet man alle
Schriften, die gerade da sind. Noch ein kostenloser lustiger Grafik-Clip
dazu. Und fertig. So kann man auch Visitenkarten erstellen. Die Möglichkeiten,
die ein PC bietet, sind schließlich unendlich. Danach sieht auch das
Design der meisten Visitenkarten aus. Aber: Repräsentiert so eine Karte
das, was repräsentiert werden soll? "You never get a second
chance to make a first impression" sagen die Amerikaner, die nachweislich
viel von Dienstleistung und Verkaufen verstehen – übersetzt "Es
gibt keine zweite Chance um einen ersten Eindruck zu machen." Einen
ungünstigen ersten Eindruck machen – können Sie sich das
leisten? Wohl kaum. Doch was müssen Sie beachten, damit Ihre Visitenkarten
Sie und Ihr Unternehmen wirklich repräsentieren?
Das Visitenkarten-Design richtet sich nach der Aufgabe, die sie
erfüllen soll.
Bevor Sie ans Design gehen: Überlegen Sie, was Sie mit Ihren Visitenkarten
erreichen wollen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, überlegen Sie weiter.
Lassen Sie sich bei Bedarf von einem Visitenkarten-Profi beraten. (Brauchen
Sie kostenlose und unverbindliche Beratung zu Ihrem Visitenkarten-Design?
Dann schicken Sie eine E-Mail
oder rufen Sie mich an.)
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SELBER VISITENKARTEN ERSTELLEN.
Sie möchten selber Visitenkarten erstellen? Sie können, wenn Sie
können.
Fünf Tipps, wie Sie die schlimmsten Visitenkarten-Fehler vermeiden:
1. Gestalten mit dem richtigen Format
Visitenkarten gibt es quadratisch, im Hoch- oder Querformat. Als einzelne
Karte oder als Klappkarte. Viele fallen durch ein ungewöhnliches Format
auf. Damit wird zunächst einmal Aufmerksamkeit geschaffen. Die Praxis zeigt
jedoch, dass ungewöhnliche Formate nicht gerne angenommen werden. Sie werden
als Effekthascherei entlarft. Gibt es keinen zwingenden Grund, bleiben Sie
bitte beim Querformat einer Scheckkarte. (85 mm x 54 mm).
2. Gestalten mit genügend Fläche
Teilen Sie die Flächen auf der Visitenkarte gut ein. Geben Sie die Leseführung
vor. Was soll als erstes wahrgenommen werden: der Name, das Logo oder Ihre
Dienstleistung? Diese Information braucht Raum. Keine Angst vor weißer Fläche!
Die übrigen Daten werden zwar nicht versteckt, aber untergeordnet. Und:
schreiben Sie die Karte nicht voll. Die Postadressen Ihrer 7 Filialen müssen
nicht auf Ihre Visitenkarte, zum Beispiel.
3. Gestalten mit den richtigen Farben
Die Farben auf den Visitenkarten sind eigentlich mit dem Corporate Design
Ihres Unternehmens vorgegeben. Überprüfen Sie dennoch, ob Sie
die richtigen Farben ausgewählt haben. Zum Beispiel assoziert ein leuchtendes
Rot Signale wie "laut, agressiv, billig, frech, schnell" etc. Wird dieses
Rot durch Beimischung einer anderen Farbe wie Blau verändert, verändert
sich automatisch auch das Signal. Gestalten Sie mit den Farben, die das
"RICHTIGE" Signal für Sie aussenden. Und: Fragen Sie einen Fachmann, wenn
Sie sich nicht sicher sind.
4. Gestalten mit der richtigen Schrift
Achten Sie bei der Verwendung von Schriften, dass sie gut lesbar sind. Also
nicht verschnörkelt oder zu klein. Konzentrieren Sie sich auf maximal zwei
unterschiedliche Schriftarten. Besser noch auf eine Schriftart, die in zwei
unterschiedlichen Schriftschnitten und größen Verwendung findet. Ein klares,
einfaches Schriftbild signalisiert dem Betrachter, dass Ihr Unternehmen
strukturiert und organisiert ist. Probieren Sie verschiedene Schriften aus
und Sie sehen, wie unterschiedlich Ihr Unternehmen präsentiert wird.
5. Individuelle Tipps zum Visitenkarten-Design.
Hat Ihre Visitenkarte die optimale Gestaltung? Sendet Ihre Visitenkarte
die richtigen Signale aus? Werden diese Signale bei Ihren (potentiellen)
Kunden auch so verstanden? Kostenlos und völlig unverbindlich beurteile
ich Ihre Gestaltung und gebe Ihnen, falls nötig, einige Optimierungsratschläge.
Nutzen Sie hier den kostenlosen
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