WORAN WIRD EIN GUTER FREIER GRAFIKER ERKANNT?
Lesen Sie hier die wichtigsten Acht Fragen und Acht Antworten zur Beurteilung.
Wer einen freien Grafiker sucht, wird feststellen, dass es gar nicht
so leicht ist, für einen individuellen Gestaltungsauftrag den richtigen
Grafiker zu finden. Nach welchen Kriterien soll auch ausgewählt werden?
Nach dem Stunden- oder Tagessatz? Oder nach dem Standort? Oftmals wissen
Sie erst viel später, ob Sie den richtigen Grafik-Designer ausgewählt haben
- nämlich dann, wenn der Auftrag längst erledigt ist.
Doch wie erkennen Sie frühzeitig, wer der richtige Grafiker für
Sie ist? Ganz einfach: Sehen Sie sich das Portfolio und die Referenzen von
Grafik-Designern an. Welche Ihnen subjektiv gut gefallen, kommen in die
engere Wahl und werden ganz objektiv anhand von acht Fragen diskutiert.
1. Wie stark sind die Ideen?
Firmenlogo, Mailing, Anzeige oder TV-Spot leben von einer klaren, memorierbaren
Idee. Je einfacher die Idee ist, desto schneller werden (Werbe-)Botschaften
verstanden. Ist eine Idee nicht erkennbar, zu kompliziert dargestellt oder
womöglich gar nicht vorhanden, bringt die Kommunikationsmaßnahme nicht den
erwarteten Erfolg.
2. Welcher Blickwinkel wird eingenommen?
Ein guter freier Grafiker arbeitet aus der Sicht des Endkunden - nicht
aus der Sicht des Herstellers. Der Kunde kauft nur dann das Produkt oder
Dienstleistung, wenn er einen Nutzen für sich erfährt; dieser muss kommuniziert
werden.
3. Wie gut ist die Gestaltung?
Bei der visuellen Umsetzung von Ideen gilt die Reduktion auf das Wesentliche.
Der erste Eindruck entscheidet darüber, ob zum Beispiel eine Anzeige überblättert
oder gelesen wird. Ein großzügiger Umgang mit Farben, eine klare Struktur
von Flächen, eine leicht lesbare Typografie und eine interessante, eigenständige
Bildsprache steuern die Wahrnehmung des Umworbenen.
4. Bekommt jeder Kunde dasselbe?
Sehen alle Arbeitsbeispiele gleich aus? Dann wird wahrscheinlich die
Lösung Ihrer Kommunikationsaufgabe genauso austauschbar sein.
5. Welche Erfahrung hat der Grafiker?
Ein guter Grafik-Designer kann für fast alle Branchen Erfahrungen und
Erfolge nachweisen. Sie profitieren davon, wenn er jahrelang erfolgreich
Führungsverantwortung als Art Director und Creativ Direktor in Top-Werbeagenturen
getragen hat, auch wenn Sie nur einen kleinen Ausschnitt in Anspruch nehmen:
es werden keine Anfängerfehler auf Ihre Kosten gemacht.
6. Können Sie Ihrem Grafiker vertrauen?
Arbeitet Ihr Grafiker zuverlässig, präzise und kostenbewußt? Darüber
geben Ihnen Kundenstimmen oder Referenzen zufriedener Kunden Auskunft.
7. Welches Honorar verlangt ein freier Grafiker?
Der reine Blick auf Tages- oder Stundensätze bringt Sie nicht weiter.
Präferieren Sie die Ergebnisqualität und lassen Sie für ein konkretes Projekt
eine konkrete Kalkulation machen.
8. Wie wichtig ist der Standort des Grafik-Designers?
Der Ort, an dem ein freier Grafiker arbeitet, ist heute nur noch in wenigen
Fällen von Bedeutung. Ob Hamburg, Umland von Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf,
München, Berlin, Stuttgart oder einer der zahllosen Orte dazwischen
– in den Zeiten von Internet und DSL ist das alles nicht mehr relevant.
Entscheiden Sie am besten nach Bauchgefühl. Wenn Sie ein Mensch sind,
der auch bei kleinen Projekten die persönliche Kommunikation bevorzugt,
sind Sie sicher besser beraten, wenn Sie einen freien Grafikerin Ihrer unmittelbaren
Nähe suchen. Wenn Ihnen dagegen maximale Qualität für Ihren
maximalen Erfolg wichtig ist, sollten Sie auch Freelancer ins Auge fassen,
die nicht bei Ihnen um die Ecke sitzen.
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